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Besichtigung der Baustelle in der Sankt Hedwigs-Kathedrale

Umbau der Sankt Hedwigs-Kathedrale geht voran

Elke Breitenbach, in der Berliner Linksfraktion auch für religionspolitische Fragen verantwortlich, wurde am 25. November ein Einblick in den Umbau der Sankt Hedwigs-Kathedrale in Berlin-Mitte, der einzigen Rundkirche in Deutschland, gewährt. Dompropst Prälat Tobias Przytarski, Gregor Engelbreth, Leiter des Katholischen Büros Berlin-Brandenburg, und seine Stellvertreterin Linda Kanellos-Okur führten sie durch das fast 250 Jahre alte Baudenkmal am Bebelplatz.

Die Hauptkirche des Erzbistums Berlin, deren Form sich am Pantheon in Rom orientiert, ist seit 2018 für dringend notwendige Sanierungen geschlossen. Sie wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und in den 1960-er Jahre wieder aufgebaut. Umbauten aus DDR-Zeiten werden jetzt teilweise wieder verändert und der Altar rückt ins Zentrum des Gotteshauses. Für die Umbauarbeiten, die auch das angrenzende Bernhard-Lichtenberg-Haus betreffen, dem früheren Pfarrhaus der Kathedrale, wird mit einem Budget von 60 Millionen Euro geplant. Ein Drittel der Kosten wird dabei zusammen von Bund und Land mit Fördermitteln gestemmt.

Der Domprobst zeigte sich beim Rundgang sehr zufrieden mit dem Baufortschritt, wies aber auch auf Probleme durch den steigenden Baupreisindex hin. Mit Blick auf dem Zeitplan berichtete er von der geplanten Altarweihe am 1. November 2023, pünktlich zum 250. Jahrestag der Kirchweihe. Die vollständige Wiedereröffnung ist dann für 2024 vorgesehen.

Mehr Informationen zu den Umbauplänen von Sankt Hedwig gibt es hier.

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