"hinten links außen" zu Alleinerziehenden

Wie lässt sich der Alltag zwischen Vollzeit-Ansprüchen, Kita-Schließzeiten und politischem Ehrenamt organisieren, wenn man auf sich allein gestellt ist? Warum sind Alleinerziehende in Berlin zwar eine riesige Gruppe, haben aber dennoch kaum eine wirksame politische Lobby? Und welche strukturellen Veränderungen sind nötig, damit Kinder für Frauen nicht länger ein programmiertes Armutsrisiko bedeuten?

Elke Breitenbach feiert das zweijährige Jubiläum von „Hinten Links Außen“ und spricht mit Maxi Häber, die als alleinerziehende Mutter in Berlin-Pankow nicht nur berufstätig, sondern auch antifaschistisch und parteipolitisch aktiv ist. Es geht um den persönlichen Weg vom „Einschlafen vor dem Fernseher“ aus Einsamkeit in der Kleinkindphase bis hin zur Kandidatur für das Abgeordnetehaus, um den täglichen Wecker um 04:30 Uhr und das Jonglieren mit starren Arbeitszeiten in der Verwaltung.

Maxi Häber beleuchtet, warum die Debatte um „Lifestyle-Teilzeit“ völlig an der Realität von Frauen vorbeigeht, die täglich enorme unbezahlte Care-Arbeit leisten, und warum das aktuelle System des Unterhaltsvorschusses Alleinerziehende finanziell systematisch benachteiligt. Sie thematisiert zudem den Mangel an bezahlbarem Wohnraum, der dazu führt, dass Wohnzimmer oft gleichzeitig Schlafzimmer sein müssen, und fordert innovative Betreuungsmodelle außerhalb starrer Kita-Öffnungszeiten, um echte berufliche Teilhabe zu ermöglichen.

Ein Gespräch über die Kraft von Netzwerken, die Notwendigkeit einer echten Kindergrundsicherung und die Vision einer Stadtpolitik, die die Höchstleistung von Alleinerziehenden endlich anerkennt und unterstützt.

"hinten links außen" gibt es auf Youtube und als Podcast bei Spotify.

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